Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Mat­thi­as Kerk­hoff im Dia­log mit Land­wir­ten in Alten­feld

Im Kuh­stall des land­wirt­schaft­li­chen Betriebs Vol­mer-Wege­ner GbR in Win­ter­berg-Alten­feld fand ein Aus­tausch von Land­wir­ten aus dem Gebiet der Stadt Win­ter­berg mit dem hei­mi­schen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mat­thi­as Kerk­hoff statt, an dem auch das Kreis­tags­mit­glied Hil­trud Schmidt sowie Johan­nes Hell­wig und Sven Lucas Dei­mel von der CDU Win­ter­berg teil­nah­men, die zu die­sem Dia­log ein­ge­la­den hat­ten.

Zu bespre­chen gab es nach der Betriebs­be­sich­ti­gung des Milch­vieh­be­triebs mit über 200 Kühen eini­ges. Die Land­wir­te sehen sich einem zuneh­men­dem gesell­schaft­li­chen Druck aus­ge­setzt und bekla­gen zudem hohe büro­kra­ti­sche Auf­la­gen, eine zuneh­men­de Markt­macht der Dis­coun­ter und den damit in Ver­bin­dung ste­hen­den nicht aus­kömm­li­chen Prei­se für ihre Erzeug­nis­se. Der Wunsch der Ver­brau­cher nach Qua­li­tät, decke sich häu­fig nicht mit der Bereit­schaft auch dafür höhe­re Prei­se zu zah­len. Die Inves­ti­tio­nen für mehr Tier­wohl sei­en jedoch nicht umsonst zu haben.
„Ich bin der Über­zeu­gung, dass wir alle Her­aus­for­de­run­gen im Bereich des Natur- und Arten­schut­zes nur mit und nicht gegen die Land­wirt­schaft lösen kön­nen“, so Mat­thi­as Kerk­hoff. Des­halb müss­ten auch die Ein­grif­fe ins Eigen­tum aus­ge­gli­chen wer­den, dies sei nur fair. Die­sem Gedan­ken füh­le sich die Lan­des­po­li­tik ver­pflich­tet.

Im Gespräch erga­ben sich zahl­rei­che Anknüp­fungs­punk­te für die Kom­mu­nal- und die Lan­des­po­li­tik. In vie­len Fäl­len war der Wunsch aus der Land­wirt­schaft nach mehr Fle­xi­bi­li­tät bei der kon­kre­ten Aus­le­gung der Regeln. Die Not­wen­dig­keit einen Bei­trag für Kli­ma- und Arten­schutz zu leis­ten, tei­len die Land­wir­te der Regi­on und for­dern einen fai­ren Umgang mit ihnen und ihren Fami­li­en.