Som­mer­pres­se­ge­spräch 2020

Gemein­sam gestärkt aus der Kri­se kom­men

Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Mat­thi­as Kerk­hoff hat in sei­nem Som­mer­pres­se­ge­spräch dazu ermun­tert, die Coro­na-Kri­se zu nut­zen, um Ver­än­de­run­gen zu errei­chen.
„Wenn es stimmt, dass in jeder Kri­se eine Chan­ce steckt, dann soll­ten wir nicht dort wei­ter­ma­chen, wo wir im März auf­ge­hört haben, son­dern die Moder­ni­sie­rung unse­res Lan­des vor­an­trei­ben“, so Mat­thi­as Kerk­hoff. Dies gel­te etwa für die Digi­ta­li­sie­rung oder die Beschleu­ni­gung von Ver­fah­ren.
Vie­le Men­schen hät­ten zudem zu schät­zen gelernt, im länd­li­chen Raum zu leben und die Natur vor der Haus­tür zu haben. Sie hät­ten eine nach­hal­ti­ge­re Lebens­wei­se und das auf­ein­an­der Acht geben in der Gesell­schaft als neue Wer­te ent­deckt und gelebt. Die­se Kri­se habe bei aller Dra­ma­tik auch Kräf­te frei­ge­setzt und das Bewusst­sein geschärft.

Ins­ge­samt zieht Mat­thi­as Kerk­hoff das Fazit, dass Deutsch­land bis­lang ver­gleichs­wei­se gut durch die Kri­se gekom­men sei. Durch das Her­un­ter­fah­ren des öffent­li­chen Lebens habe man Zeit gewon­nen, um medi­zi­ni­sche Kapa­zi­tä­ten auf­zu­bau­en und die Gesund­heits­äm­ter in die Lage zu ver­set­zen, Kon­tak­te von Infi­zier­ten nach­voll­zie­hen zu kön­nen. Zu kei­nem Zeit­punkt hät­te es mehr Kran­ke als Kran­ken­haus­bet­ten gege­ben.
Durch Sofort­hil­fen und die Rege­lun­gen zur Kurz­ar­beit habe man Beschäf­tig­ten, Selbst­stän­di­gen und Unter­neh­men eine Brü­cke gebaut. „Ziel war und ist, dass jedes an sich gesun­de Unter­neh­men die Coro­na-Kri­se über­steht und danach mit sei­ner Beleg­schaft wei­ter­ma­chen kann“, so Mat­thi­as Kerk­hoff.
Dazu sol­len auch die Kon­junk­tur­hil­fen bei­tra­gen, die Bund und Land beschlos­sen haben, damit in die Zukunft inves­tiert wird. Dazu zählt auch die Moder­ni­sie­rung der Schu­len vor­an­zu­trei­ben, das digi­ta­le Ler­nen aus­zu­bau­en, aber eben­so Inves­ti­tio­nen in die Kran­ken­häu­ser des Lan­des auf den Weg zu brin­gen.
Ein Schwer­punkt sei bei der Unter­stüt­zung der Städ­te und Gemein­den gesetzt wor­den, die beson­ders unter den feh­len­den Gewer­be­steu­er­ein­nah­men zu lei­den hät­ten. Die­se Ver­lus­te wür­den zum Teil kom­pen­siert und dar­über hin­aus über­neh­me das Land bei För­der­pro­gram­men grö­ße­re Antei­le. „Wir wol­len, dass Städ­te und Gemein­den ihre Leis­tun­gen für die Bevöl­ke­rung auf­recht erhal­ten kön­nen und in der Lage sind Auf­trä­ge ans ört­li­che Hand­werk zu ver­ge­ben, um etwa Schu­len ener­ge­tisch zu sanie­ren“, so Mat­thi­as Kerk­hoff.

 

Sauer­land­ku­rier:

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