Lebendige Treffpunkte, moderne Gemeinschaftseinrichtungen oder neue Angebote für das Zusammenleben vor Ort: Mit weiteren 21 Millionen Euro unterstützt das Land Projekte in den ländlichen Regionen Nordrhein-Westfalens. Die Förderung richtet sich an Kommunen, Vereine und andere lokale Akteure, die ihre Orte zukunftsfähig gestalten wollen. Mehr als 800 Vorhaben wurden seit 2022 bereits auf den Weg gebracht. Damit soll dazu beigetragen werden, dass Dörfer und kleinere Städte attraktive Orte zum Leben, Arbeiten und Engagieren bleiben – davon profitiert auch unsere Städte und Dörfer.
Dazu erklärt der Landtagsabgeordnete Matthias Kerkhoff MdL:
„Wer durch unsere Städte und Dörfer fährt, merkt schnell, wie viel Engagement, Ideenreichtum und Gemeinschaftssinn hier zu Hause sind. Genau dieses Engagement verdient Unterstützung. Deshalb begrüße ich es sehr, dass das Land auch 2026 Geld für die Entwicklung des ländlichen Raums bereitstellt – auch für uns:
73.000 Euro für die St. Johannes Schützenbruderschaft Altenbüren 1871 e.V. für die Sanierung der Schützenhalle
75.000 Euro für den Schützenverein St. Antonius Radlinghausen e. V. für die Sanierung der Schützenhalle
198.000 Euro für die Bio Schopp UG zur Schaffung eines Dorfladens „Unser Schopp“ in Rösenbeck
249.000 Euro an die Stadt Brilon für die Sanierung des Kilian-Kirchoff-Hauses in Rösenbeck
126.000 Euro für die St. Hubertus Schützenbruderschaft Hesborn für die Sanierung der Schützenhalle
22.000 Euro für den BC Meerhof e.V. für die Schaffung einer Pumptrack Anlage 207.000 Euro für die Stadt Marsberg für die Umgestaltung des Dorfplatzes Eresburgstraße
192.000 Euro für die St. Liborius Schützenbruderschaft Assinghausen e. V. für die Weiterentwicklung und den Ausbau der dorfgemäßen Gemeinschaftseinrichtung
104.000 Euro für die Stadt Winterberg für die Gestaltung und Aufwertung des Spielplatzes Winterberg 176.000 Euro für den Turnverein Eversberg 1888 e.V. zur Schaffung eines Multifunktionsgebäudes
Das sind keine abstrakten Projekte, sondern Maßnahmen, die das Leben der Menschen konkret verbessern können. Wenn ein Dorftreff erneuert wird, ein Platz für Begegnungen entsteht oder neue Angebote für Familien und Vereine geschaffen werden, stärkt das das Miteinander vor Ort. Solche Projekte sorgen dafür, dass sich Menschen in ihrer Heimat wohlfühlen und Orte lebendig bleiben.
Besonders wichtig ist mir, dass die Förderung diejenigen unterstützt, die Verantwortung für ihre Gemeinde übernehmen. Viele Initiativen entstehen aus der Mitte der Gesellschaft heraus. Wenn Land und Bund dabei helfen, gute Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, ist das ein Gewinn für die gesamte Region. Die Bilanz der vergangenen Jahre kann sich sehen lassen: Seit 2022 wurden landesweit rund 800 Vorhaben angestoßen. Davon profitieren die Menschen vor Ort ebenso wie Betriebe, Handwerker und Dienstleister in unserer Region. Jeder Euro, der in starke Dörfer investiert wird, ist eine Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres ländlichen Raums.“
Hintergrund:
Kommunen, Vereine, Institutionen und private Antragsteller konnten ihre Projektideen bis Mitte März über das Online-Förderportal der Bezirksregierungen für eine Unterstützung im Jahr 2026 einreichen. Je nach Förderbereich waren Zuschüsse von bis zu 250.000 Euro beziehungsweise bis zu 50.000 Euro möglich. Die Bewilligungen für die ausgewählten Vorhaben werden in den kommenden Wochen durch die jeweils zuständigen Bezirksregierungen versandt.