CDU Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Mat­thi­as Kerk­hoff: Hei­mat­för­de­rung der Lan­des­re­gie­rung — Auch Best­wig, Bri­lon, Hal­len­berg, Mars­berg, Mede­bach, Mesche­de, Ols­berg und Win­ter­berg kön­nen davon pro­fi­tie­ren

Das För­der­pro­gramm der Lan­des­re­gie­rung ‚Hei­mat. Zukunft. Nord­rhein-West­fa­len. Wir för­dern, was Men­schen ver­bin­det´ geht an den Start: Mit den fünf Ele­men­ten Hei­mat-Scheck, Hei­mat-Preis, Hei­mat-Werk­statt, Hei­mat-Fonds und Hei­mat-Zeug­nis för­dert die Lan­des­re­gie­rung mit rund 150 Mil­lio­nen Euro bis 2022 die Gestal­tung der Hei­mat vor Ort, in Städ­ten und Gemein­den und in den Regio­nen. Die­se För­de­rung kann auch unse­ren Gemein­den und Städ­ten zugu­te­kom­men. Ziel des Pro­gramms ist es, Men­schen für loka­le und regio­na­le Beson­der­hei­ten zu begeis­tern und die posi­tiv geleb­te Viel­falt bei uns in Nord­rhein-West­fa­len deut­lich sicht­bar zu machen

„Es ist ein star­kes Zei­chen der Wert­schät­zung des Lan­des für Men­schen, die sich für unse­re Hei­mat enga­gie­ren und dafür ihre Zeit inves­tie­ren. Wir im Hoch­sauer­land sind jetzt auf­ge­ru­fen, uns am Hei­mat­för­de­rungs­pro­gramm zu betei­li­gen. Je frü­her wir aktiv wer­den, des­to schnel­ler kön­nen wir davon pro­fi­tie­ren“, so der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Mat­thi­as Kerk­hoff

Hin­ter­grund: Die fünf Ele­men­te der Hei­mat­för­de­rung
Die For­mu­la­re für eine Antrags­stel­lung und wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind auf der Inter­net­sei­te des Hei­mat-Minis­te­ri­ums abruf­bar: www.mhkbg.nrw/heimat/Heimatfoerderprogramm

Hei­mat-Scheck
Zur unbü­ro­kra­ti­schen För­de­rung von Pro­jek­ten loka­ler Ver­ei­ne und Initia­ti­ven, die sich mit Hei­mat beschäf­ti­gen, wer­den jähr­lich 1.000 Hei­mat-Schecks à 2.000 Euro bereit­ge­stellt. Der „Hei­mat-Scheck“ kann auch bei uns in unse­ren Städ­ten und Gemein­den der Mög­lich­ma­cher für gute Ide­en und klei­ne Pro­jek­te sein, die nicht viel Geld kos­ten, aber einen gro­ßen Mehr­wert in der Sache ver­spre­chen.

Hei­mat-Preis
Für inno­va­ti­ve Hei­mat­pro­jek­te kön­nen auch unse­re Städ­te und Gemein­den einen vom Land finan­zier­ten Preis aus­lo­ben, der die kon­kre­te Arbeit beloh­nen und zugleich vor­bild­li­che Pra­xis­bei­spie­le lie­fern soll. Die Aus­zeich­nun­gen sind eine Wert­schät­zung der (über­wie­gend) ehren­amt­lich Enga­gier­ten. Kom­mu­nen sol­len den Preis ver­ge­ben, die Sie­ger stel­len sich anschlie­ßend dem Wett­be­werb auf Lan­des­ebe­ne.

Unse­re Städ­te und Gemein­den kön­nen vom Land ein Preis­geld von 5.000 Euro erhal­ten, sofern sie sich per Rats­be­schluss zur Teil­nah­me ent­schei­det.

Hei­mat-Werk­statt
Ide­en zum The­ma Hei­mat sol­len in „Werk­stät­ten“ ent­wi­ckelt und ver­wirk­licht wer­den. Jede Regi­on – ob Stadt­vier­tel oder Gemein­de im länd­li­chen Raum – hat prä­gen­de Beson­der­hei­ten, mit denen sich Men­schen iden­ti­fi­zie­ren. Ver­tre­ter von Initia­ti­ven und Orga­ni­sa­tio­nen, aber auch Bür­ge­rin­nen und Bür­ger direkt sol­len sich in einen offe­nen, iden­ti­täts­stif­ten­den Pro­zess ein­brin­gen. Zum Bei­spiel kann in einer offe­nen Krea­tiv­werk­statt unter Betei­li­gung aller Akteu­rin­nen und Akteu­re ein orts­ty­pi­sches Kunst­werk ver­wirk­licht wer­den. Der Dis­kurs in der Hei­mat-Werk­statt soll Gemein­sam­kei­ten her­aus­ar­bei­ten und das loka­le Gemein­schafts­ge­fühl stär­ken. Zugleich wird mit der Gestal­tung der öffent­li­che Raum auf­ge­wer­tet. Der auf­wän­di­ge Pro­zess wird je Pro­jekt mit min­des­tens 40.000 Euro geför­dert. Emp­fän­ger kön­nen Städte/Gemeinden, aber auch Pri­va­te, Ver­ei­ne und gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen sein.

Hei­mat-Fonds
Initia­ti­ven, die ein Hei­mat-Pro­jekt ver­wirk­li­chen wol­len, sol­len durch den Hei­mat-Fonds unter­stützt wer­den: Für jeden ein­ge­wor­be­nen Euro soll es je einen Euro vom Land dazu­ge­ben (bis maxi­mal 40.000 Euro), so dass sich Gutes ver­dop­pelt. För­der­fä­hig sind Pro­jek­te von min­des­tens 5.000 Euro und maxi­mal 80.000 Euro. Die Ver­wal­tung des „Hei­mat-Fonds“ erfolgt vor Ort über die Gemein­den und Gemein­de­ver­bän­de. Der Min­dest­an­teil der Kom­mu­ne beträgt 10 Pro­zent. Bei Pro­jek­ten mit meh­re­ren betei­lig­ten Kom­mu­nen kön­nen im Ein­zel­fall auch Pro­jek­te mit einem Volu­men über 80.000 Euro geför­dert wer­den. Jetzt sind Initia­ti­ven vor Ort am Zug.

Hei­mat-Zeug­nis
Im Fokus steht die Schaf­fung und Bewah­rung von Bau­wer­ken, Gebäu­den oder Orten in der frei­en Natur, die in her­aus­ra­gen­der Wei­se die loka­le und regio­na­le Geschich­te prä­gen. Pro­jek­te mit einem Volu­men ab 100.000 Euro kön­nen mit maxi­mal 90 Pro­zent (Pri­va­te) bzw. 80 Pro­zent (Kom­mu­nen) unter­stützt wer­den. Antrags­be­rech­tigt sind Gemein­den und Gemein­de­ver­bän­de sowie pri­va­te und gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen.