Denk­mal­för­der­pro­gramm 2020: 15,1 Mil­lio­nen Euro für Nord­rhein-West­fa­len

CDU Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Mat­thi­as Kerk­hoff:

Das Denk­mal­schutz­ge­setz fei­ert am 11. März sei­nen 40. Geburts­tag. Die NRW-Koali­ti­on gra­tu­liert recht herz­lich und hat für die­ses Jahr erneut die Mit­tel für die Denk­mal­pfle­ge erhöht. Ins­ge­samt stellt die Lan­des­re­gie­rung 15,1 Mil­lio­nen Euro mit dem Denk­mal­för­der­pro­gramm 2020 für den Erhalt des his­to­risch-kul­tu­rel­len Erbe Nord­rhein-West­fa­lens zur Ver­fü­gung. Davon pro­fi­tiert auch Best­wig, Bri­lon, Hal­len­berg, Mars­berg und Mesche­de mit ins­ge­samt 182.408 Euro für den Denk­mal­schutz und die Denk­mal­pfle­ge. Dazu erklärt der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Mat­thi­as Kerk­hoff:

„Unse­re Denk­mä­ler machen unse­re Geschich­te erleb­bar. Aber es sind nicht die Denk­mä­ler allei­ne, die die Stei­ne zum Spre­chen brin­gen und ande­re für Geschich­te begeis­tern, son­dern vor allem die­je­ni­gen, die unse­re Denk­mä­ler erhal­ten. Egal ob Pri­vat­per­son, Ver­ei­ne und Initia­ti­ven oder die Gemein­den selbst. Mit den För­der­gel­dern wird die­ses gro­ße Enga­ge­ment gewür­digt. Denn Denk­mä­ler stif­ten Iden­ti­tät und machen unse­re Städ­te ein­zig­ar­tig.

Ins­ge­samt erhält Best­wig 53.495 Euro, Bri­lon 9.000 Euro, Hal­len­berg 24.000 Euro, Mars­berg 57.500 Euro und Mesche­de 38.413 Euro aus dem Denk­mal­för­der­pro­gramm 2020. Davon sind 84.000 Euro Pau­schal­mit­tel an die Städ­te und Gemein­den und 94.408 Euro Ein­zel­för­de­rung für pri­va­te sowie öffent­li­che Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer von Bau­denk­mä­lern. Mit der Denk­mal­för­de­rung sichern wir das kul­tu­rel­le Erbe, denn Bau­denk­mä­ler sind Teil des Gedächt­nis­ses unse­rer Regi­on.“

Hin­ter­grund:

Nord­rhein-West­fa­len ver­fügt mit dem Aache­ner Dom, Schlös­ser Brühl, Köl­ner Dom, Zeche und Koke­rei Zoll­ver­ein Essen sowie dem Klos­ter Cor­vey ins­ge­samt über fünf UNESCO-Welt­erbe­stät­ten und wei­te­ren rund 82.000 Bau­denk­mä­lern und 6.100 Boden­denk­mä­lern. Zustän­dig für den Voll­zug des Denk­mal­schutz­ge­set­zes sind vor allem die Unte­ren Denk­mal­be­hör­den; in der Regel sind dies die Gemein­den. Abwei­chend sind die Bezirks­re­gie­run­gen die zustän­di­ge Denk­mal­be­hör­de bei Denk­mä­lern, die sich ganz oder zum Teil im Besitz des Lan­des oder des Bun­des befin­den. Die Land­schafts­ver­bän­de bera­ten und unter­stüt­zen die Gemein­den und Krei­se in Fra­gen der Denk­mal­pfle­ge und wir­ken fach­lich im Rah­men der Ent­schei­dun­gen der Denk­mal­be­hör­den mit.