Land för­dert “Drit­te Orte” im länd­li­chen Raum — neu­es kul­tu­rel­les För­der­pro­gramm

CDU Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Mat­thi­as Kerk­hoff:
Land för­dert „Drit­te Orte“ im länd­li­chen Raum mit 750.000 Euro – auch die Städ­te und Gemein­den im Hoch­sauer­land­kreis kön­nen sich bewer­ben

Die nord­rhein-west­fä­li­sche Lan­des­re­gie­rung hat das För­der­pro­gramm „Drit­te Orte – Häu­ser für Kul­tur und Begeg­nung im länd­li­chen Raum“ auf­ge­legt. Dadurch sol­len kon­kret die soge­nann­ten „Drit­ten Orte“ geför­dert wer­den – also Orte der Kul­tur und Bil­dung, der Begeg­nung und der Ver­net­zung. Dazu erklärt der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Kerk­hoff:

„Die „Drit­ten Orte“ sind vor allem in den länd­li­che­ren Regio­nen eine wich­ti­ge Anlauf­stel­le zur Begeg­nung, Ver­net­zung und zum kul­tu­rel­len Aus­tausch unter­ein­an­der. Die Stär­kung des viel­fäl­ti­gen kul­tu­rel­len Lebens in Nord­rhein-West­fa­len ist ein zen­tra­les Anlie­gen der NRW-Koali­ti­on. Mit dem För­der­pro­gramm des Lan­des sol­len die­se Initia­ti­ven sicht­ba­rer gemacht und zu regio­na­len Anker­punk­ten aus­ge­baut wer­den. Das geht nicht ohne eine soli­de Pla­nung, die das Land in einer ers­ten För­der­pha­se mit ins­ge­samt 750.000 Euro unter­stützt. Die­ses Geld ist wich­tig, damit die kon­zep­tio­nel­le Wei­ter­ent­wick­lung nicht von den finan­zi­el­len Res­sour­cen der ein­zel­nen Trä­ger abhängt.

Ich freue mich beson­ders, dass sich in unse­rer Regi­on Initia­ti­ven aus allen Städ­ten und Gemein­den im HSK auf die­ses För­der­pro­gramm bewer­ben kön­nen. Dabei kön­nen inno­va­ti­ve und expe­ri­men­tel­le Begeg­nungs­städ­ten kon­zep­tio­niert und aus­ge­baut wer­den, die zu einer ech­ten Bele­bung der gan­zen Regi­on füh­ren kön­nen. Pro­jekt­trä­ger wer­den hier­für von Sei­ten des Lan­des bera­ten, wodurch Syn­er­gi­en ent­ste­hen und das kul­tu­rel­le Poten­ti­al noch bes­ser genutzt wer­den kann. Ich hof­fe sehr, dass sich Initia­ti­ven von die­sem beson­de­ren För­der­pro­gramm ange­spro­chen füh­len.“

Hin­ter­grund:
Die NRW-Koali­ti­on hat sich schon im Koali­ti­ons­ver­trag die Unter­stüt­zung der „Drit­ten Orte“ in länd­li­chen Regio­nen zur Auf­ga­be gemacht. Im April 2018 haben die regie­rungs­tra­gen­den Frak­tio­nen hier­zu einen Antrag ins Ple­num ein­ge­bracht.

Alle Infor­ma­tio­nen zur Bean­tra­gung der För­de­rung fin­den Sie auf der Sei­te des Minis­te­ri­ums für Kul­tur und Wis­sen­schaft des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len:
www.dritteorte.nrw

Das neue För­der­pro­gramm hat eine Lauf­zeit von 2019–2023 und för­dert kul­tu­rel­le Ein­rich­tun­gen in kom­mu­na­ler oder frei­er Trä­ger­schaft. Die Bewer­bungs­pha­se endet am 30. April 2019. Eine Fach­ju­ry ent­schei­det über die För­de­run­gen. Vor­aus­set­zung ist die Koope­ra­ti­on mit wei­te­ren Ein­rich­tun­gen, Ver­ei­nen oder Initia­ti­ven, um gemein­sam die Ent­wick­lung bezie­hungs­wei­se Wei­ter­ent­wick­lung eines Drit­ten Ortes für die Regi­on vor­an­zu­brin­gen.