„Sport­platz Kom­mu­ne“ för­dert pass­ge­naue kom­mu­na­le Sport­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che

CDU Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Mat­thi­as Kerk­hoff:

Um die kom­mu­na­le Sport­ent­wick­lung in Nord­rhein-West­fa­len wei­ter zu för­dern haben der Lan­des­sport­bund NRW sowie die Staats­kanz­lei das För­der­pro­jekt „Sport­platz Kom­mu­ne – Kin­der- und Jugend­sport in NRW“ vor­ge­stellt. Das Pro­jekt star­tet 2019 und löst das 2018 aus­lau­fen­de Pilot­pro­jekt „Komm­Sport“ ab. Bis zu 150 Städ­te und Gemein­den kön­nen in der vier­jäh­ri­gen Pro­jekt­pha­se von 2019 bis 2022 teil­neh­men.
„Das För­der­pro­jekt „Sport­platz Kom­mu­ne“ bie­tet im Hoch­sauer­land eine gute Chan­ce Sport­an­ge­bo­te für Kin­der und Jugend­li­che wei­ter zu opti­mie­ren. Da Sport­ent­wick­lungs­pro­zes­se nicht mehr allei­ne auf Lan­des­ebe­ne initi­iert und durch­ge­führt wer­den kön­nen, kommt es immer mehr auf die Ver­ant­wor­tung und Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten der kom­mu­na­len Ebe­ne an. „Sport­platz Kom­mu­ne“ ver­folgt daher einen offe­nen Ansatz, der von den kom­mu­na­len Akteu­ren aktiv mit­ge­stal­tet wird. Kern des Pro­jek­tes ist eine inte­grier­te Kin­der- und Jugend­sport­ent­wick­lung in Kita, Schu­le und Sport­ver­ein als gemein­sa­me Auf­ga­be von Kom­mu­nen und gemein­nüt­zi­gen Sport­ver­ei­nen. Durch die Bil­dung von kom­mu­na­len Netz­wer­ken wer­den die rele­van­ten Akteu­re im Kin­der-und Jugend­sport dazu ange­regt gemein­sam auf die ört­li­chen Gege­ben­hei­ten und Erfor­der­nis­se für den Kin­der- und Jugend­sport ein­zu­ge­hen, neue Ide­en wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und die­se dann auch umzu­set­zen. Durch das Zusam­men­wir­ken der kom­mu­na­len Part­ner ent­steht so ein pass­ge­nau­es Ange­bo­te für die Kin­der und Jugend­li­chen vor Ort – auch im Hoch­sauer­land­kreis. Die Aus­schrei­bung soll bis Mit­te Okto­ber erfol­gen, die Aus­wahl der Stand­or­te ist bis zum Jah­res­en­de geplant. Für die kom­mu­na­len Akteu­re aus unse­ren Städ­ten und Gemein­den gilt es daher sich früh­zei­tig zu infor­mie­ren und sich bereits im Vor­feld pas­sen­de Kon­zep­te zu über­le­gen, damit auch unse­re Städ­te und Gemein­den vom För­der­topf pro­fi­tie­ren kann“, so der Abge­ord­ne­te Mat­thi­as Kerk­hoff.
Hin­ter­grund:
Das Pro­jekt „Sport­platz Kom­mu­ne“ glie­dert sich in zwei Betei­li­gungs­pha­sen. Die aus­ge­wähl­ten Stand­or­te erhal­ten in der zwei­jäh­ri­gen „akti­ven Pha­se“ eine finan­zi­el­le Maß­nah­men­för­de­rung, um die ent­wi­ckel­ten Ide­en umzu­set­zen. Danach kön­nen die­se Städ­te und Gemein­den bis zum Ende der Gesamt­lauf­zeit als „Pro­jekt-Stand­or­te“ wei­ter an Aus­tausch­tref­fen oder Work­shops teil­neh­men. Bei Inter­es­se kön­nen sich mög­li­che Teil­neh­mer per Mail vor­ab beim Lan­des­sport­bund NRW infor­mie­ren (sportplatz-kommune@lsb.nrw).